Felix Mendelssohn Bartholdy:
6 Lieder ohne Worte
für Violine, Violoncello und Klavier
Bearbeitung: Cord Garben

Felix Mendelssohn Bartholdy
Klavierkonzert Nr.1 g-Moll
In der Fassung mit Streich-Quartett
Neu herausgegeben von Cord Garben

Felix Mendelssohn Bartholdy
Klavierkonzert Nr.2 d-Moll
In der Fassung mit Streich-Quintett
Neu herausgegeben von Cord Garben

Johannes Brahms
ADAGIO
nach dem Violinkonzert
für Oboe und Klavier
Berabeitung: Cord Garben
info@herm-musik.de

Johannes Brahms
Konzert für Violoncello und Orchester
Nach dem Doppelkonzert op. 102
Berabeitung: Cord Garben
SIKORSKI-VERLAG

Franz Schubert
Concerto Arpeggione
für Violoncello und Orchester
nach der Arpeggione-Sonate
PETERS EDITION

Ludwig van Beethoven
Konzert für Viola und Orchester C-Dur
nach dem "Tripelkonzert" op.56
(in Vorbereitung)

Johannes Brahms
ANDANTE für Violoncello und Klavier
nach dem 3. Satz des Klavierkonzertes Nr. 2, B-Dur
Selbstverlag

VERLAGSMITTEILUNG SIKORSKI-VERLAGE HAMBURG

Ein Cellokonzert von Brahms?

Das berühmte Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102 von Johannes Brahms wurde von Cord Garben für Violoncello und Orchester bearbeitet.

Brahms schrieb das Doppelkonzert in den Sommermonaten des Jahres 1887, als er sich am Thuner See aufhielt. Tatsächlich trug er sich mit dem Gedanken, auf Bitten seines Freundes Robert Hausmann, des Cellisten im Joachim-Quartett, ein Violoncellokonzert zu schreiben. Aber es kam anders. Er hätte einen "lustigen Einfall", ließ er Clara Schumann wissen, denn er wolle ein Konzert für Violine und Violoncello schreiben. Dahinter stand der geheime Wunsch, die neue Instrumentenkonstellation zur Versöhnung mit seinem alten Freund Joseph Joachim zu nutzen, mit dem er vor Jahren im Streit geschieden war. Brahms sorgte sich darum, daß Hausmann über das "entgangene" Cellokonzert enttäuscht sein könnte, indem er an Robert Hausmann schrieb: "... oder aber Sie hätten es höchst ungnädig und übel vermerkt, daß ich zu einem V'Cell-Concert gar noch eine Solo-Violine nehme."

Am 20. September reiste Brahms mit der fertiggestellten Partitur und den Orchesterstimmen nach Baden-Baden, wo ihm Joseph Joachim und Robert Hausmann bei Clara Schumann die neue Komposition das erste Mal vorspielten. Die Uraufführung fand in der folgenden Spielzeit, am 18. Oktober 1887, mit dem Gürzenich-Orchester in Köln statt.

Zweck der Bearbeitung war es, die wichtigsten thematischen Segmente der beiden Solostimmen (wieder) in einem gewichtigen, eigenständigen Solopart zusammenzuführen. Die ursprünglich eher vernachlässigte Rolle der Holzbläser wurde durch die "Zuteilung" der figurativen Elemente des Violinparts deutlich aufgewertet.

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